Patara


Ein endlos langer, feiner Sandstrand, unberührte Natur, Kultur und Geschichte in einem idyllischen Örtchen weit weg vom Massentourismus
Mehr als 2000 Jahre reicht die Gründung des Küstenortes Patara zurück. Damals eine der bedeutendsten Städte Lykiens auf der großen Halbinsel zwischen der Bucht von Fethiye und Antalya. Der Strand von Patara ist eine andere Welt. Er ist knapp 18 km lang und hat eine Breite bis zu 400 Metern.
Der feinkörnige Sand glänzt fast weiss in der Sonne Kleinasiens und das Meer ist einfach bezaubernd. Kräftige Wellen schwappen in beruhigendem Rhythmus an den Strand, das Wasser schimmert kristallklar von türkis bis dunkelblau, der flach verlaufende Uferbereich ist besonders kinderfreundlich und an keiner Stelle beeinträchtigen Steine oder unliebsame Meeresbewohner das genussvolle Baden.
Die massiven Ausläufer des Taurusgebirges, das weit am Horizont in den Himmel hinaufragt, bilden die besondere Idylle. Und wer das Bedürfnis nach absoluter Ruhe verspürt sollte auf ausgedehnte Strandspaziergänge nicht verzichten. Nach Einbruch der Dunkelheit gehört der Strand den großen Meeresschildkröten, die ihre Eier seit ewigen Zeiten im Sand der Dünen ablegen.

Patara bietet jedoch nicht nur den längsten und schönsten Sandstrand der Türkei. Es bietet auch eine Vielzahl an antiker Bauwerke und Ausgrabungen aus lykischer und römischer Zeit, die den 2 km langen Weg vom kleinen Ort zum Strand säumen. Ein wahres Freilichtmuseum. Nur wenige römische Bauwerke sind in der Türkei so gut erhalten, wie der prächtige Triumphbogen des Mettius Modestus in Patara.

Das Amphitheater in seiner Verschmelzung von Natur und bewundernswerter menschlicher Gestaltungskraft und Baukunst, das wohl schönste in ganz Lykien, ist ebenso wie die hier zu findende einst wichtige römische Hafenanlage der Ägäis zu einem Teil unter Flug- und Treibsand begraben und von Buschwerk überwachsen. Mit ein wenig Phantasie sieht sich der Spaziergänger durch Sarkophage, Reste der Stadtmauer, das alte römische Bad, antike Leuchtturm, die Kornspeicher und alljährlich hinzukommende neue Ausgrabungen alsbald in die Zeit der Antike versetzt.

Wussten Sie eigentlich, dass im 4. Jahrhundert in Patara der heilige St. Nikolaus geboren wurde? Nicht nur die Ruinen der Altertums machen den Reiz dieser Stätte aus, sondern die einzigartige Kombination einer ursprünglichen und wildromantischen Landschaft mit einem unbeschreiblich schönen Strand und Meer, die die Faszination dieser Gegend ausmacht.

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